Manchmal beginnt eine große Geschichte dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Als Peter und ich uns damals bei der Augustiner-Brauerei bewarben, hatten wir eigentlich ein anderes Ziel vor Augen: das Augustiner am Platzl. Wie viele andere Bewerber auch reichten wir unsere Unterlagen, Fotos und unseren beruflichen Werdegang ein – voller Hoffnung, aber ohne zu wissen, wohin uns dieser Weg führen würde.
Das Augustiner am Platzl wurde es nicht.
Stattdessen wurde uns ein Objekt vorgeschlagen, das wir kaum kannten: der Georgenhof in Schwabing.
Als wir uns dort mit dem damaligen Brauereivertreter trafen, standen wir mitten in einer Baustelle. Das Gebäude befand sich in einer Kernsanierung. Wände, Staub und Rohbau bestimmten das Bild. Nichts ließ erahnen, wie der Georgenhof eines Tages aussehen würde.
Ehrlich gesagt waren wir uns unsicher.
Die Lage konnten wir kaum einschätzen. Auf alten Bildern war wenig von dem Charme zu erkennen, den dieser Ort einmal entwickeln sollte.
Als wir gefragt wurden, ob wir uns den Georgenhof vorstellen könnten, antworteten wir zunächst vorsichtig. Ein leises „Ja, vielleicht“.
Der Brauereivertreter lächelte und fragte noch einmal:
„Ja oder Ja?“
Heute müssen wir über diesen Moment oft schmunzeln.
Denn genau dort begann unsere gemeinsame Reise.
Wenig später wurden wir in die ehrwürdigen Räume der Augustiner-Brauerei eingeladen. An einem langen Holztisch saßen die Entscheidungsträger der Brauerei – Persönlichkeiten, die wir bis dahin nur dem Namen nach kannten. Für uns war das ein beeindruckender und zugleich sehr bewegender Moment.
Später erfuhren wir, dass es rund 200 Bewerber für dieses Objekt gegeben hatte.
Und tatsächlich wurden wir ausgewählt.
Was folgte, war ein großes Abenteuer.
Unsere Kinder waren damals gerade zwei und vier Jahre alt. Es war unsere erste gemeinsame Selbstständigkeit. Wir hatten viel Mut, viele Ideen und den festen Willen, etwas Besonderes aufzubauen.
Nicht jeder glaubte an den Erfolg des Projekts. Selbst die Finanzierung war zunächst eine Herausforderung. Doch wir waren überzeugt davon, dass aus diesem Ort etwas Großartiges entstehen konnte.
Also legten wir los.
Mit Herzblut.
Mit Leidenschaft.
Und mit einem handschriftlichen Reservierungsbuch, in das jeder Gast noch persönlich eingetragen wurde.
Von Jahr zu Jahr entwickelte sich der Georgenhof weiter. Die Gäste wurden mehr, das Team wuchs und aus einem kleinen Wirtshaus entstand Schritt für Schritt ein mittelständisches Unternehmen mit heute rund 30 Mitarbeitern.
Viel wichtiger als alle Zahlen ist jedoch etwas anderes:
Die Menschen.
Viele Familien begleiten uns seit Jahren. Wir durften Taufen ausrichten, später Kommunionen feiern und erleben heute junge Erwachsene, die einst als Kinder bei uns am Tisch saßen und inzwischen ihre ersten Ferienjobs im Georgenhof gemacht haben.
Solche Momente berühren uns besonders.
Denn sie zeigen uns, dass der Georgenhof für viele Menschen mehr geworden ist als ein Restaurant.
Er ist ein Ort der Begegnung.
Ein Stück Heimat.
Ein Ort der Beständigkeit in einer Welt, die sich ständig verändert.
Darauf sind wir dankbar und stolz.
Und genau deshalb freuen wir uns jeden Tag darauf, unsere Gäste willkommen zu heißen.
Oft werden wir gefragt, wann wir gemerkt haben, dass der Georgenhof erfolgreich geworden ist.
Die Wahrheit ist: Es gab keinen einzelnen Moment.
Keinen Tag, an dem wir morgens aufgewacht sind und gesagt haben: „Jetzt haben wir es geschafft.“
Der Georgenhof ist nicht durch einen großen Durchbruch gewachsen.
Er ist über viele Jahre entstanden.
Gast für Gast.
Mitarbeiter für Mitarbeiter.
Jahr für Jahr.
Vielleicht waren die wichtigsten Momente sogar die leisen.
Die ersten Mitarbeiter, die viele Jahre geblieben sind.
Die ersten Familien, die immer wiederkehrten.
Die Kinder, deren Taufen wir feiern durften und die später zur Kommunion wieder bei uns zu Gast waren.
Und in den letzten Jahren ein weiterer besonderer Schritt:
Wir haben gelernt, Verantwortung zu teilen.
Nach vielen Jahren der täglichen Mitarbeit konnten wir Aufgaben zunehmend an unser Team übergeben und erleben heute mit großer Freude, wie Mitarbeiter Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und den Georgenhof mittragen.
Zu sehen, dass das funktioniert, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit.
Denn es zeigt uns, dass der Georgenhof längst mehr geworden ist als Peter und Melissa.
Er ist zu einer Gemeinschaft von Menschen geworden, die dieselben Werte leben und weitertragen.
Ihre
Peter & Melissa Lamy
Die Wirtsleute
Hinter dem Georgenhof stehen wir – Peter und Melissa Lamy.
Unsere gemeinsame Geschichte begann lange bevor der Georgenhof entstand.
Kennengelernt haben wir uns im Gasthaus von Franz Inselkammer in Siegertsbrunn. Peter war dort Küchenchef, Melissa im Service und in der Veranstaltungsorganisation tätig. Was damals als berufliche Zusammenarbeit begann, entwickelte sich schnell zu einer gemeinsamen Lebensreise.
Schon früh wurde uns klar, dass wir nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Leidenschaft für Gastfreundschaft teilen.
2004 wurde unsere Tochter Anna geboren, 2006 unser Sohn Veit.
Während wir unsere Familie gründeten, wuchs auch ein gemeinsamer Traum: eines Tages einen eigenen gastronomischen Betrieb zu führen.
Peter bringt über vier Jahrzehnte Erfahrung in der Gastronomie mit. Seine Ausbildung absolvierte er im Mövenpick München. In den folgenden Jahren führte ihn sein Weg durch renommierte Häuser wie den Menzinger Hof, das Franziskaner, das Asamschlössl, das Gasthaus von Franz Inselkammer und die Münchner Schrannenhalle. Überall sammelte er Erfahrungen, die bis heute die Küche des Georgenhofs prägen.
Melissa kommt aus dem Bereich Service, Veranstaltungsmanagement und Unternehmensführung. Nach Stationen in der Münchner Gastronomie und einer Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau führte ihr Weg schließlich ebenfalls in die Selbstständigkeit. Heute verbindet sie unternehmerisches Denken mit ihrer Leidenschaft für Menschen und Kommunikation.
2008 erhielten wir die Chance, den Georgenhof zu übernehmen.
Was damals als großes Abenteuer begann, entwickelte sich zu unserem Lebenswerk.
Heute beschäftigen wir rund 30 Mitarbeiter und dürfen täglich Gäste aus München und weit darüber hinaus begrüßen.
Trotz aller Veränderungen ist eines geblieben:
Unsere Überzeugung, dass echte Gastfreundschaft nicht in Konzepten entsteht, sondern in Begegnungen zwischen Menschen.
Der Georgenhof ist deshalb für uns weit mehr als ein Restaurant.
Er ist ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen, Familien zusammenkommen und Gemeinschaft gelebt wird.
Und genau dafür stehen wir bis heute mit unserem Namen.
Unsere Vision
"Wir möchten nicht nur ein Wirtshaus führen. Wir möchten einen Ort bewahren, an dem Menschen sich zuhause fühlen."
Als wir den Georgenhof im Jahr 2008 übernommen haben, konnten wir nicht ahnen, welche Reise vor uns liegen würde.
Was als großes Abenteuer begann, ist über die Jahre zu einem Ort geworden, der für viele Menschen ein Stück Zuhause geworden ist.
Unsere Vision ist einfach:
Der Georgenhof soll auch in Zukunft ein Ort der Begegnung, der Gastfreundschaft und der Beständigkeit bleiben.
Ein Ort, an dem Familien zusammenkommen, Freundschaften gepflegt werden und Erinnerungen entstehen.
Ein Ort, an dem Qualität, Herzlichkeit und Respekt wichtiger sind als kurzlebige Trends.
Wir glauben daran, dass echte Wirtshauskultur Menschen verbindet.
Deshalb möchten wir bewahren, was den Georgenhof seit vielen Jahren ausmacht: ehrliche Gastfreundschaft, handwerkliche Küche, hochwertige Produkte und ein Miteinander, das von Wertschätzung geprägt ist.
Gleichzeitig wissen wir, dass Zukunft bedeutet, Verantwortung weiterzugeben.
Unser Wunsch ist es, den Georgenhof Schritt für Schritt so weiterzuentwickeln, dass seine Werte auch in den kommenden Jahrzehnten Bestand haben.
Denn der Georgenhof soll nicht nur unsere Geschichte erzählen.
Er soll auch Teil der Geschichten vieler weiterer Generationen werden.
Wenn Menschen in vielen Jahren noch unter unseren Kastanien sitzen, gemeinsam lachen, feiern und sich willkommen fühlen, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Dafür arbeiten wir jeden Tag mit Freude, Dankbarkeit und großer Verantwortung.
Peter & Melissa Lamy
Unsere Partner
Gute Küche beginnt mit guten Produkten.
Noch wichtiger sind für uns jedoch die Menschen, die dahinterstehen.
Viele unserer Partner begleiten uns bereits seit vielen Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten. Für Peter war dabei immer eines entscheidend: Qualität und Menschlichkeit gehören untrennbar zusammen.
Eine erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht nicht allein durch gute Ware. Sie entsteht durch Vertrauen, Verlässlichkeit und einen respektvollen Umgang miteinander. Ehrliche Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Streben nach Qualität bilden die Grundlage unserer Partnerschaften.
Deshalb arbeiten wir bewusst mit Unternehmen zusammen, die unsere Werte teilen – vom regionalen Familienbetrieb bis zum traditionsreichen Münchner Unternehmen.
Zu unseren langjährigen Partnern zählen unter anderem der Gemüse- und Krautlieferant Kienast aus Ismaning, Früchte Feldbrach, die Fischerei Schliersee sowie der Münchner Bäcker Julius Brantner.
Eine besondere Rolle nimmt für uns die Augustiner Brauerei ein. Als traditionsreichste Münchner Brauerei steht sie seit Generationen für höchste Qualität, Beständigkeit und authentische Münchner Wirtshauskultur. Wir schätzen Augustiner nicht nur als Lieferanten, sondern als verlässlichen Partner auf Augenhöhe.
Unsere Partner tragen täglich dazu bei, dass wir unseren Gästen die Qualität bieten können, für die der Georgenhof steht.
Dafür sind wir dankbar.
Denn wir sind überzeugt:
Langfristige Beziehungen entstehen dort, wo Qualität, Vertrauen und Respekt zusammenkommen.
Augustiner Brauerei – „Münchner Tradition und Verlässlichkeit seit Generationen“
Früchte Feldbrach - "Eine enge und treue Verbindung seit sehr langer Zeit"
Kienast, Ismaning – „Seit vielen Jahren unser Partner für Kraut“
Rix - "seit Jahrzehnten ein starker und verlässlicher Partner"
Fischerei Schliersee – „Tradition und Qualität aus der Region“
Julius Brantner – „Handwerkliches Brot mit Charakter“